Jagd


Es lebe, was auf Erden
stolziert in grüner Tracht:
die Wälder und die Felder,
die Jäger und die Jagd

Willhelm Müller 1822

 Jagdhornbläser Weinzierl

Die Jagd spielt im Dorfleben eine große und wichtige Rolle. Im Genossenschaftsjagdrevier Weinzierl mit ca. 300 ha ist Alois Seiringer der Jagdausübungsberechtigte. Zu dem jagdbaren Wild im Revier gehört Rehwild, Feldhase, Fasan, Rebhuhn, Schnepfe, Taube und Ente. Die Jagdhornbläsergruppe spielt in der Hauptformation mit David und Beni Kammerstätter, Georg, Michi und Hansi Pernkopf, Tanja Ziegelwanger und Johann Barthofer. Hornmeister ist Erich Ziegelwanger und Ehrenobmann Ferdinant Barthofer.


Alois Seiringer

foto1 Jagdausübungsberechtigter Alois Seiringer

Luise und Erndt König

foto2Ausgehberechtigt: Luise und Ernst König

Scheuch Gerald und Egon Schiefer

foto3 Ausgehberechtigt: Gerald Scheuch und Egon Schiefer

Schmoll Franz und Ferdinant Barthofer

foto4 Ausgehberechtigt: Franz Schmoll und Ferdinant Barthofer

Tanja Ziegelwanger

foto5 Tanja´s erster Bock

Stefan und Ferdl

foto6 Besprechung des nächsten Triebes

Erich und Michi

foto7 Kurze Rast zwischen den Trieben

Ein neuer Hochstand wird errichtet

foto8 Ein neuer Hochstand wird errichtet

Leopold Brandhofer

foto9 Leopold Brandhofer, Josef Palmetzhofer, Anton Roher und Johann Punz

Doc - David

foto10 Eine Jagdprüfung ist nicht leicht

Ferdl

foto11 Ferdl ist 60ig-Weidmannsheil

Treiber

foto12 Besprechung der Treiber

Egon und Erich

foto13 Der Schüsseltrieb

Franz

foto14 Franz ist 50ig-Weidmannsheil

DI Erich Ziegelwanger

foto15 Hornmeister Erich Ziegelwanger

Schüsseltrieb im Gasthaus Schopf

foto16 Schüsseltrieb im Gasthaus Schopf



Gesund und äußerst schmackhaft!

Die weitgehend stressfreie Lebensweise unseres Wildes in der freien Natur, seine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und seine abwechslungsreiche Nahrung aus Kräutern und Gräsern sind unmittelbar für den Wohlgeschmack des Wildfleisches verantwortlich. Wildfleisch kommt direkt aus der Natur: schmackhaft, nährstoffreich und kalorienarm, fettarm und gesund!

Geringer Fettanteil

Das Wildbret gehört (neben dem Fisch) zu den eiweißreichsten Fleischarten. Sein Proteingehalt übertrifft in der Regel den des Fleisches unserer Schlachttiere. Dieses Eiweiß ist darüber hinaus von überdurchschnittlicher biologischer Wertigkeit, das heißt, es hat einen hohen Verwertungsgrad für den Aufbau unseres körpereigenen Eiweißes. Weiters hat Wildbret einen sehr geringen Fettanteil. Da der Cholesteringehalt wesentlich vom Fett abhängt, ist Wild sehr cholesterinarm. Fett tritt zwar als Geschmacksträger auf, doch es genügt ein Anteil von ein bis zwei Prozent, um diese Eigenschaft voll wirksam werden zu lassen. Bei der menschlichen Ernährung stellt Fleisch einen wichtigen Nährstoff- und Eiweißlieferanten dar. Probleme ergeben sich allerdings dadurch, dass mit dem Fleisch häufig zu viel Fett aufgenommen wird. Gerade darin liegt einer der wesentlichsten Vorteile des "mageren" Wildbrets.

Geringer Bindegewebsanteil

Für den Genusswert generell von Fleisch ist einerseits der Bindegewebsanteil, der möglichst gering sein sollte, und andererseits die Dicke der Muskelfaser ausschlaggebend. Das Fleisch der Schlachttiere ist meist bindegewebereich. Zusätzlich sind oft deutliche Fetteinlagerungen im Bereich des Bindegewebes vorhanden, die als deutliche "Marmorierung" sichtbar werden. Ein hoher Bindegewebsanteil macht das Fleisch schwer verdaulich. Das Wildbret zeichnet sich einerseits durch einen sehr geringen Bindegewebsanteil, andererseits durch besonders zarte Muskelfasern aus. Die dunkle Fleischfarbe bei Wild kommt dadurch zustande, weil Wildbret nicht geschlachtet, sondern erlegt wird, und deshalb meist einen geringeren Ausblutungsgrad hat. Zusätzlich weist es einen höheren Gehalt an Muskelfarbstoffen auf als das Fleisch der Haustiere. Wildbret hat über die genannten Qualitätsvorzüge hinausgehend noch einen deutlich höheren ethischen und ökologischen Wert als das Fleisch der meisten Schlachttiere.


Wir meinen die Natur zu beherschen, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt (Karl Heinrich Waggerl)

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