Jagd |
Es lebe, was auf Erden |
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| foto1 Jagdausübungsberechtigter Alois Seiringer |
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| foto2Ausgehberechtigt: Luise und Ernst König |
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| foto3 Ausgehberechtigt: Gerald Scheuch und Egon Schiefer |
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| foto4 Ausgehberechtigt: Franz Schmoll und Ferdinant Barthofer |
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| foto5 Tanja´s erster Bock |
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| foto6 Besprechung des nächsten Triebes |
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| foto7 Kurze Rast zwischen den Trieben |
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| foto8 Ein neuer Hochstand wird errichtet |
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| foto9 Leopold Brandhofer, Josef Palmetzhofer, Anton Roher und Johann Punz |
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| foto10 Eine Jagdprüfung ist nicht leicht |
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| foto11 Ferdl ist 60ig-Weidmannsheil |
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| foto12 Besprechung der Treiber |
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| foto13 Der Schüsseltrieb |
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| foto14 Franz ist 50ig-Weidmannsheil |
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| foto15 Hornmeister Erich Ziegelwanger |
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| foto16 Schüsseltrieb im Gasthaus Schopf |
Die weitgehend stressfreie Lebensweise unseres Wildes in der freien Natur, seine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und seine abwechslungsreiche Nahrung aus Kräutern und Gräsern sind unmittelbar für den Wohlgeschmack des Wildfleisches verantwortlich. Wildfleisch kommt direkt aus der Natur: schmackhaft, nährstoffreich und kalorienarm, fettarm und gesund!
Das Wildbret gehört (neben dem Fisch) zu den eiweißreichsten Fleischarten. Sein Proteingehalt übertrifft in der Regel den des Fleisches unserer Schlachttiere. Dieses Eiweiß ist darüber hinaus von überdurchschnittlicher biologischer Wertigkeit, das heißt, es hat einen hohen Verwertungsgrad für den Aufbau unseres körpereigenen Eiweißes. Weiters hat Wildbret einen sehr geringen Fettanteil. Da der Cholesteringehalt wesentlich vom Fett abhängt, ist Wild sehr cholesterinarm. Fett tritt zwar als Geschmacksträger auf, doch es genügt ein Anteil von ein bis zwei Prozent, um diese Eigenschaft voll wirksam werden zu lassen. Bei der menschlichen Ernährung stellt Fleisch einen wichtigen Nährstoff- und Eiweißlieferanten dar. Probleme ergeben sich allerdings dadurch, dass mit dem Fleisch häufig zu viel Fett aufgenommen wird. Gerade darin liegt einer der wesentlichsten Vorteile des "mageren" Wildbrets.
Für den Genusswert generell von Fleisch ist einerseits der Bindegewebsanteil, der möglichst gering sein sollte, und andererseits die Dicke der Muskelfaser ausschlaggebend. Das Fleisch der Schlachttiere ist meist bindegewebereich. Zusätzlich sind oft deutliche Fetteinlagerungen im Bereich des Bindegewebes vorhanden, die als deutliche "Marmorierung" sichtbar werden. Ein hoher Bindegewebsanteil macht das Fleisch schwer verdaulich. Das Wildbret zeichnet sich einerseits durch einen sehr geringen Bindegewebsanteil, andererseits durch besonders zarte Muskelfasern aus. Die dunkle Fleischfarbe bei Wild kommt dadurch zustande, weil Wildbret nicht geschlachtet, sondern erlegt wird, und deshalb meist einen geringeren Ausblutungsgrad hat. Zusätzlich weist es einen höheren Gehalt an Muskelfarbstoffen auf als das Fleisch der Haustiere. Wildbret hat über die genannten Qualitätsvorzüge hinausgehend noch einen deutlich höheren ethischen und ökologischen Wert als das Fleisch der meisten Schlachttiere.
Wir meinen die Natur zu beherschen, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt (Karl Heinrich Waggerl)